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Was kostet eine professionelle Videoproduktion? Preise, Beispiele & wichtige Einflussfaktoren
Wir kennen alle die horrenden Summen, die immer bei der Bekanntgabe eines neuen Kinofilms genannt werden. Das lässt natürlich Schlimmes vermuten, wenn sich ein mittleres oder kleines Unternehmen überlegt, für eigene Zwecke ein oder mehrere Videos zu erstellen.
Natürlich lässt sich eine Hollywood-Produktion nicht mit der Erstellung eines Image-Videos für eine Firma oder mit einem Reel für Social-Media vergleichen. Deshalb reicht es auch nicht über einen einfachen Dreisatz ausgehend von solchen Beispielen auf die Kosten für einen kurzen Film von beispielsweise 120 Sekunden zu kommen (Avatar – The Way of Water kostete etwa 460 Millionen Dollar und dauerte 192 Minuten. Demnach würde ein Film mit 2 Minuten Länge 460 * 2/192 = 4,8 Mio $ kosten!!!)

Auf den Punkt gebacht: Die 2-Minuten Regel
Eine professionelle Videoproduktion von etwa 120 Sekunden erfordert eine detaillierte Planung, den Einsatz von Fachpersonal sowie hochwertiges Equipment. Dafür bietet fleyeMotions ein Paket an. Die Kosten setzen sich dabei aus der Pre-Produktion, dem eigentlichen Dreh (inklusive Kamera, Ton, Licht und ggf. Drohnen) sowie der zeitintensiven Post-Produktion zusammen. Um Planungssicherheit zu garantieren, bietet fleyeMotions meist auch für andere Bedarfe Festpreise an, die individuelle Faktoren wie die Komplexität des Storyboards und die Anzahl der Korrekturschleifen berücksichtigen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Kosten einer Videoproduktion
Die Kosten basieren auf einem Stundensatz von 130 €. Für ein 120-sekündiges Video variiert der Aufwand je nach Komplexität zwischen ca. 11 und 22 Arbeitsstunden, was alle Phasen von der Planung bis zur finalen Auslieferung abdeckt.
Zuschauer akzeptieren eher amateurhafte Bilder als schlechten Ton. Da Smartphones bei großen Distanzen oder mehreren Tonquellen an ihre Grenzen stoßen, setzt fleyeMotions professionelle Mikrofone ein, um eine natürliche und klare Sprachqualität zu garantieren.
Drohnen (Kamera- oder FPV-Drohnen) ermöglichen beeindruckende Perspektiven aus der Luft und dynamische Kameraflüge. fleyeMotions verfügt über die notwendigen EU-Lizenzen (A1/A3 & A2) sowie die erforderliche Haftpflichtversicherung für einen sicheren und legalen Einsatz.
Die Post-Produktion ist ein unterschätzter Kostentreiber und umfasst die Sichtung des Materials, den Grob- und Feinschnitt, die Auswahl der Musik, Sound-Editing sowie die Farbkorrektur (Color-Correction/Grading), um dem Film einen professionellen Look zu verleihen.
Ja, um Kunden maximale Planungssicherheit zu geben, strebt fleyeMotions immer ein Festpreis-Angebot an. Dabei werden vorab klare Randbedingungen definiert, damit der kalkulierte Preis auch bei komplexeren Projekten eingehalten werden kann.
Wie komme ich auf eine grobe Preisindikation für mein individuelles Projekt?
Eine sehr sehr grobe Rechnung lässt sich aufstellen, wenn man von einer gewünschten Länge des Endprodukts ausgeht. Im folgenden Rechenbeispiel nehmen wir 120 Sekunden (also zwei Minuten) an. Bei kürzeren Filmen sinken zwar die Kosten, aber nicht linear. Bei längeren Filmen kann mehr oder weniger linear extrapoliert werden (soll heißen: Doppelte Länge –> doppelte Kosten).
Die in der Tabelle angegebenen Spannen kommen aufgrund unterschiedlicher Komplexität der Aufgabe zustande. Das kann im Zuge eine Auftragsklärung näher bestimmt werden.
Wenn Sie von einem Stundensatz von 130€ ausgehen, der für fleyeMotions als Kalkulationsgrundlage angesetzt wird, dann können Sie eine Idee von den Kosten bekommen.
| Aufgabe | Faktor (Film [min] -> Aufwand [h]) | Aufwand in Stunden (bei 2 min Film) |
|---|---|---|
| Planung / Pre-Produktion | 1,2 – 1,7 | 2:20 – 3:20 |
| Storyboard Entwicklung | 0,5 – 2,0 | 1:00 – 4:00 |
| Dreh / Produktion | 1,2 – 2,2 | 2:33 – 4:20 |
| Post-Produktion | 2,5 – 5,0 | 5:00 – 10:00 |
Falls Sie wissen möchten, wie diese Faktoren zustande kommen, dann lesen Sie die nachfolgende Erklärung über die wesentlichen Kostentreiber.
Welche Faktoren bestimmen den Preis einer Videoproduktion?
Wenn Si es genauer wissen möchten, dann lesen Sie weiter. Im Folgenden lesen Sie Auf einen Blick:
Was beeinflusst die Kosten?
- Ausrüstung: Was wird benutzt und warum
- Pre-Produktion: Strategie, Storyboard und Skripting (ca. 10-15% des Budgets).
- Produktion: Drehtage, Personal vor Ort und Technik-Miete.
- Post-Produktion: Schnitt, Sounddesign, Color Grading und Korrekturschleifen.
- Lizenzen: Musikrechte und Sprechergagen.
Warum Profil-Equipment den Preis (und die Qualität) mit bestimmt?
In Ihrem Business ist das sicher Dasselbe: Wenn Sie einen teueren Maschinenpark unterhalten müssen, dann schlägt sich das auf die Kosten nieder, die Sie Ihren Kund:innen verrechnen. Das gilt auch für die Video-Produktion
Sie können Ihr Video natürlich einfach mit dem Smartphone aufnehmen (Ich werde das Smartphone hier noch öfter als Vergleich anführen, da es eben das naheliegendste Aufnahmegerät für Einsteiger ist). Für eine spontane Story auf Facebook oder Instagram reicht das auch und wird von den Zuschauer:innen akzeptiert. Für Filme, die länger Bestand haben als 24 Stunden und die Sie auch bewerben wollen, stoßen Sie damit aber schnell an Grenzen sowohl der Qualität als auch der gestalterischen Möglichkeiten. Schauen wir uns mal die wichtigsten Ausrüstungselemente an:
Die Kamera
Um Qualität und Kreativität bei den Bildern selbst sicherzustellen bedarf es einer professionellen Kamera mit folgenden Eigenschaften:
Das ist eine Mindestvoraussetzung, die auch Smartphones erfüllen (manchmal sogar im Übermaß). Aber Auflösung ist nicht gleich „hohe Qualität“. Eine UHD-Auflösung (oder 4K) ist meist ausreichend. Geliefert werden Filme meist „nur“ in Full-HD, da die meisten Displays auch keine größere Auflösung haben bzw. feinere Auflösungen kaum sichtbar sind.
Auflösung ist nicht alles. Für gute Bildqualität braucht es auch einen lichtempfindlichen Sensor, der mit möglichst geringem Rauschen auch bei wenig Licht gute Leistung bringt und eine hohe Farbtiefe besitzt. Dafür müssen die Sensoren eine gewisse Größe haben. Das ist beim Smartphone nicht gegeben. Ein Nebeneffekt, der Kameras mit solch hochwertigen Sensoren teuer macht, ist die benötigte hohe Rechenleistung, um die Menge an Daten in Echtzeit verarbeiten und speichern zu können.
Dafür braucht es die Möglichkeit, Objektive wechseln zu können oder Zoom-Objektive zu nutzen. Smartphones machen das sehr oft nur digital, was wieder zu Qualitätsverlusten führt.
Mit einem Smartphone stößt man also schnell an Grenzen. Glücklicherweise muss man heute keine Zehntausende von Euro für eine „Cinema-Kamera“ mehr ausgeben, um die genannten Eigenschaften zu bekommen. Mit spiegellosen Systemkameras (DSLR) und den dazu passenden Objektiven können heutzutage schon sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Dennoch ist das Nichts, was Sie sich selbst anschaffen müssen. Vor allem, wenn am „Set“ gleichzeitig mit zwei Kameras aufgenommen werden soll, um später gut schneiden zu können. Außerdem müssen Sie die Technik der Kamera beherrschen, um brauchbare Ergebnisse erzielen zu können und die Bedienung dieser Geräte ist komplex!
Hier ist das Fachwissen der Person hinter der Kamera mit geeigneten – aber bezahlbaren Kameras der Schlüssel zu einer kosteneffizienten Produktion. FleyeMotions hat Beides 🙂
Der Ton
Wenn Sie recherchieren, was wichtig ist bei Videos auf Social-Media-Kanälen wird überraschenderweise zuerst ein guter Ton genannt! Die Zuschauer:innen akzeptieren eher amateurhafte Bilder als schlechten Ton. Wenn Sie mit dem Smartphone in ruhiger Umgebung bei kleinem Abstand (Selfie-Haltung) eine Aufnahme machen, ist das sicher ausreichend. Sobald die Aufnahme komplexer wird, stoßen Sie auch hier an Grenzen. Folgende Herausforderungen können auftreten:
Sobald der Abstand vom Aufnahmegerät bzw. Mikrofon größer als etwa 1m wird, sinkt die Qualität des Tons rapide aufgrund von Nebengeräuschen, Hall in Innenräumen und abnehmender Lautstärke.
In vielen Situationen sollen mehrere Tonquellen aufgenommen werden. Alle Quellen mit nur einem Mikrofon aufzunehmen führt wieder zu den Problemen mit den großen Distanzen.
Für eine gute Qualität braucht es auch ein gutes Mikrofon. Das gilt nicht nur bei der Aufnahme von Musik, sondern auch für die menschliche Stimme, die ja möglichst „natürlich“ zu hören sein soll. Smartphones machen da meistens Kompromisse.
Auch hier ist ein Smartphone rasch nicht mehr ausreichend und es muss mehr Technik eingesetzt werden. Diese Technik muss vorhanden sein und sie muss vom Verwender auch beherrscht werden.
Und wie bei der Kamera gilt es, den richtigen Mix aus gutem (und nicht zu kostspieligen) Equipment und Know-How zu nutzen, um das Bestmögliche auch für kleinere Budgets zu erreichen.
Das Licht
Der Lieblingsspruch von vielen Laien aber auch Profis ist: „Ich arbeite nur mit dem vorhandenen Licht für maximale Authentizität … (oder aus anderen Gründen)“. In einigen Situationen stimmt das auch sicher. Dennoch reicht es nicht immer aus, nur mit dem zu arbeiten, was „gerade da ist“. Vor allem beim Dreh in Innenräumen führt die vorhandene Beleuchtung oftmals zu unvorteilhaften bis schlechten Ergebnissen,
Personen werden am Besten mit geeigneten (Leucht-)Mitteln buchstäblich ins „rechte Licht gesetzt“ und mit dem richtigen Licht werden maßgeblich die gewünschten Stimmungen erzeugt.
Das sind die hauptsächlichen Merkmale für ein gutes Licht:
Das ist trivial. Ohne Licht kann die Kamera nichts aufnehmen. Bei wenig Licht ist das Bild schnell sehr verrauscht und bis auf Ausnahmefälle auch nicht „schön“.
Gutes Licht muss die richtige Farbe (oder „Farbtemperatur“) haben, damit die Farben in der Szene (besonders die menschliche Haut oder die Farbe des zu zeigenden Produkts) unverfälscht und natürlich sind. Selbst bei Schwarz/Weiß Aufnahmen kann das richtige Licht für die gewünschten Kontraste sorgen.
„Wo Licht ist, ist auch Schatten“. Das ist elementar beim Filmemachen. Die Beleuchtung muss so arrangiert werden, dass das Verhältnis aus Licht und Schatten in der Menge und die „Härte“ von Licht und Schatten wie gewünscht ausfällt. Um das zu erreichen, braucht es das richtige Equipment.
Selbst wenn ausschließlich das vorhandene Licht genutzt werden soll, muss dies mit Bedacht geschehen, um ungewünschte Effekte (z.B. lange Nasen oder schwarze Tränensäcke) zu vermeiden und erwünschtes Aussehen in der richtigen Weise zu gestalten. Das kann durch richtige Positionierung des Subjekts erfolgen und wiederum durch diverse Hilfsmittel (Reflektoren, Diffusoren, „Anti-Fill“, …).
Der Begriff „Fotografie“ heißt übersetzt nicht zufällig „mit Licht zeichnen“. Nur mit dem richtigen Wissen und mit einer ausreichenden Ausstattung wird das Licht für den Foto- oder Videografen zum effektiven „Zeichenwerkzeug“.
Für Licht kann man ähnlich viel Geld ausgeben wie für Kameras. Das ist aber nur in sehr aufwändigen Fällen nötig. Auch mit günstigeren Leuchten und dem passenden Zubehör in der Hand eines Fachmanns können sehr gute Ergebnisse erzielt werden, die keine eklatanten Kosten verursachen
Die Drohnen
FleyeMotions steht für bewegte Bilder aus der Luft. Dazu braucht es Drohnen. Für verschiedene Aufgaben gibt es unterschiedliche Varianten, die hier kurz beschrieben werden:
… sind „fliegende Kameras“. Die Aufgabe der Drohne ist, eine hochwertige Kamera (siehe oben) möglichst ruhig in die Luft zu bringen und in der Regel den Horizont immer „horizontal“ zu halten. Heute übliche Drohnen für diesen Zweck haben die Kamera fest eingebaut an einem „Gimbal“, der zum Einen (fast) beliebige Kamerawinkel erlaubt und zum Anderen die Bewegung der Kamera von der Bewegung der Drohne entkoppelt, um das Bild zu stabilisieren. Da es schwierig ist im Flug Objektive für unterschiedliche Öffnungswinkel wechseln, verfügen manche Drohnen sogar über mehrere Kameras gleichzeitig mit verschiedenen Brennweiten, zwischen denen am Boden hin- und hergeschaltet werden kann.
Üblicherweise sind diese Drohnen zusätzlich mit Sensoren ausgestattet, die Kollisionen mit der Umgebung weitestgehend vermeiden. Dadurch sind diese Fluggeräte an sich sehr einfach zu fliegen. Können wird aber dennoch verlangt, wenn spannende Kamerafahrten (bzw. hier besser „Kameraflüge“) erfolgen sollen.
FPV steht für „First-Person-View“; Der Pilot setzt sich eine spezielle Brille (ähnlich wie VR-Brillen) auf, mit der ihm das Bild der Kamera an der Front der Drohne direkt „eingespielt“ wird. Dadurch ergibt sich ein sehr immersives Flugerlebnis. Und zur weiteren Steigerung sind solche Drohnen für dynamische Flugmanöver ausgelegt. Während also bei Kamera-Drohnen versucht wird, die Kamera möglichst von Flugmanövern zu entkoppeln, sieht man hier die ungefilterte Bewegung, was einen besonderen Reiz ausmacht und sowohl Pilot als auch der Zuschauer haben das Gefühl mitzufliegen.
Diese Drohnen haben üblicherweise keine Hinderniserkennung und sind manuell ohne Stabilisierung zu fliegen. Dies erfordert ein hohes Können vom Piloten, das lange geübt und regelmäßig trainiert werden muss.
Neben der Technik ist noch ein wichtiger Aspekt, dass jede Drohne mit Kamera in der EU nur von Personen geflogen werden darf, die über eine Lizenz verfügen. Davon gibt es Verschiedene:
Diese Lizenz kann recht einfach mit einem Online-Kurs und einer anschließenden Online-Prüfung erworben werden und hat eine lebenslange Gültigkeit. Damit dürfen Drohnen unter 250g überall geflogen werden, außer in Verbotszonen (wie z.B. in der Nähe von Flughäfen, Naturschutzgebieten, Menschenansammlungen etc.). Schwerere Drohnen (250g bis 25 kg!) dürfen von Piloten mit dieser Lizenz nur außerhalb von Wohngebieten und entfernt von Menschen in die Luft gebracht werden.
Für diese Lizenz muss ein Kurs besucht werden, in dem auch gezeigt werden muss, dass der Pilot die Drohne fliegen kann. Es folgt eine umfangreiche theoretische Prüfung vor Ort. Die Lizenz ist fünf Jahre gültig und kann mit einer erneuten theoretischen Prüfung erneuert werden. Mit dieser Lizenz dürfen Drohnen bis 2 kg auch in der Nähe von Menschen und Wohngebieten geflogen werden. Die Verbotszonen bleiben natürlich weiterhin tabu – es können aber Ausnahmen angefragt werden.
Ohne die notwendigen Lizenzen macht sich der Pilot / Kameramann strafbar und riskiert hohe Strafe Darüber hinaus ist eine spezielle Haftpflichtversicherung für den Piloten erforderlich. FleyeMotions erfüllt alle diese Randbedingungen.
Die genannte Ausrüstung schlägt sich am Ende auf die Stunden-oder Tagessätze des beteiligten Personals nieder. Daher spielt sie für die entstehenden Kosten eine nicht zu unterschätzende Rolle. Mit dem besten Verhältnis aus Leistungsfähigkeit auf der einen Seite und Kosten dafür auf der anderen Seite und einem cleveren Einsatz der vorhandenen Mittel sorgt fleyeMotions für beste Kosteneffizienz.
Warum auch bei Filmen die Personalkosten entscheidend sind?
Solange Sie keine VFX und Special-Effects in Millionenhöhe brauchen (wie beim Beispiel „Avatar“), sind die Personalkosten der größte Faktor bei einer Filmproduktion. Und da sind nicht (nur) die hohen Gagen von berühmten Schauspieler:innen gemeint (Bei Avatar dürften es ca. 40 Mio $ gewesen sein). Es gibt jede Menge Rollen hinter der Kamera, bei der Planung, im Schnitt usw., die alle bezahlt werden müssen.
Falls Sie nicht in die Details der Rollen einsteigen möchten, lesen Sie bitte den Blogbeitrag „Wie läuft die Zusammenarbeit mit einem Videoproduzenten ab?„.
Für folgende Aufgaben werden nicht nur in Kino-Produktionen sondern auch in Filmerstellungen im Business-Bereich Personen benötigt:
… übernimmt die Planung und Organisaton. Die Produktion hält alle Fäden zusammen, übernimmt federführend die Kommunikation mit der Kund:in und sorgt dafür, dass alles glatt läuft. Die Produktion arbeitet eng mit der Regie zusammen, um alles so zu arrangieren, wie die Regie es braucht und es zeitgerecht zur Verfügung zu stellen. Hier wird der Grundstein für maximale Effizienz während der Film-Erstellung gelegt.
… ist der kreative Gestalter und Chef am Set und davor. Bei inszenierten Filmen entwickelt er vorab das Storyboard (die Geschichte) in Abstimmung mit Produktion und Kund:in und entwickelt gemeinsam mit der Kamera die visuelle Darstellung. Bei Event- oder Doku-Filmen antizipiert die Regie im Vorfeld, wo und wann wichtige Momente einzufangen sind.
Am Drehort sorgt die Regie dafür, dass das zuvor geplante so gut wie möglich „in den Kasten“ kommt. Dazu gehört es natürlich auch, etwaigen Akteuren Regieanweisungen zu geben, soweit das möglich ist.
… bei größeren Produktionen gibt es davon natürlich mehrere. Ich führe die Rolle hier deshalb auf, weil es beim Dreh sehr wichtig ist, dass auf der einen Seite dafür gesorgt wird, dass alles Geplante auch umgesetzt wird und auf der anderen Seite alles Umgesetzte auch ordentlich dokumentiert wird, um später in der Post-Produktion mit der Menge an Material zurecht zu kommen. Das ist eine wesentliche Aufgabe der Assistenz (nicht nur Kaffee bringen ;-).
… setzt die zuvor geplante visuelle Darstellung um. Dazu gehört die Bedienung der Kamera mit allen Aspekten und das Setzen des Lichts. Alles erfolgt am Set in enger Absprache mit der Regie und mit dem Ton, damit sich niemand behindert.
… fängt den notwendigen Ton in bestmöglicher Qualität ein. Störgeräusche müssen so gut wie möglich vermieden werden. Die Lautstärke und der „Sound“ müssen passen. Das gilt insbesondere für die Stimmen von Akteuren. Je weniger hinterher „dazugebastelt“ werden muss, um so besser.
… kommt am Schluss und ist jede Menge Arbeit! Weiter unten werden die einzelnen Arbeitsschritte (Sichtung / Organisation / Grob-Schnitt / Ton-Editing / Fein-Schnitt / Color-Correction / Color-Grading / Auslieferung) kurz erklärt.
Zum Abschluss wird der fertige Film im gewünschten Format für die Kund:in exporitiert.
Die Rollen könnten natürlich noch beliebig erweitert und verfeinert werden. Aber für eine „kleine“ Filmproduktion sind sie das Minimum, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Wenn jede Rolle durch eine (oder mehrere) Personen besetzt wird, dann fallen notwendigerweise beim Dreh selbst höhere Kosten an (bis auf „Schnitt“ sind alle anwesend). Wenn alle Rollen von einer Person erledigt werden, kann das in einigen Fällen etwas langsamer sein, aber es gibt keine Leerzeiten wie mit mehreren Personen, die am „Set“ nicht immer alle etwas zu tun haben und teilweise einfach „rumstehen“.
Da eine große Produktionsfirma nie mit einer hundertprozentigen Auslastung seines Personals rechnen kann (und wird), fallen auch für alle Mitarbeiter:innen Leerzeiten und damit Kosten an, die am Ende natürlich auch vom Kunden bezahlt werden müssen.
Und jeder, der schon in einem Team gearbeitet hat weiß, dass mit zunehmender Größe des Teams zusätzlicher Kommunikationsaufwand anfällt, der weitere Kosten verursacht und für die eine oder andere Reibung in der Maschinerie sorgt.
Eine kleine Produktionsfirma wie fleyeMotions kann hier eine sehr gute Kostenstruktur vorweisen, da alle Rollen in einer Hand liegen und Sie als Kunde sprechen immer mit dem richtigen Ansprechpartner :-).
Warum auch das Setting die Kosten mit beeinflusst?
Irgendwo müssen das Material (oder „Footage“) aufgenommen werden. Das kann im Unternehmen oder am Veranstaltungsort sein – es kann aber auch ein Studio sein – oder eine beliebige Kombination davon. Die dabei anfallenden Kosten sind von ganz unterschiedlicher Natur – und nicht alle Kosten wird die Filmproduktionsfirma in Rechnung stellen (z,B. Ausfallzeiten beim Dreh in einer Fertigung). In den meisten Fällen wird auch die Kund:in Zeit (und damit Kosten) investieren müssen. Das muss einfach bekannt sein.
Der Hebel um hier Kosten zu reduzieren, liegt in einer guten Vorab-Planung. Denn dann kann der Dreh in minimaler Zeit „über die Bühne“ gehen und der „normale Betrieb“ wird minimal gestört und schnell wieder aufgenommen..
FleyeMotions legt großen Wert auf eine gute Vorbereitung und Planung, stimmt diese auch eng mit der Kund:in ab und sorgt so weit es geht dafür, dass auch die Umsetzung reibungsfrei verläuft.
Was die Post-Produktion so aufwändig (und kostenintensiv) macht?
Ein sehr unterschätzter Posten in der Kostenkalkulation. Die Aufgaben sind im Kapitel „Personal“ kurz erwähnt worden. Hier werden sie kurz im Einzelnen beschrieben. Der dahinter steckende Aufwand kann enorm ausfallen. Es gibt auch Möglichkeiten, dies mit einfachen Mitteln sogar auf dem Smartphone zu erledigen – aber die Leistungsfähigkeiten dieser Lösungen sind doch sehr beschränkt.
Im ersten Schritt muss das aufgenommene Footage gesichtet und organisiert werden. Nicht brauchbares Footage wird gleich entfernt. Je nach Aufwand beim Dreh (Anzahl der genutzten Kameras / Szenen etc.) werden die Clips schon mal vorgeschnitten und für den anschließenden Grob-Schnitt geeignet arrangiert („Multicam-Schnitt“, „Pan-Cake-Schnitt“, …).
Die Clips werden auf die gewünschte Länge geschnitten und in die gewünschte Abfolgereihenfolge gebracht. Bei einem detailliert geplanten Storyboard kann das schneller gehen als bei Aufnahmen von Events, wo die angedachte Story mit dem vorhandenen Material möglichst gut erzählt werden muss.
Nach dem Grob-Schnitt wird je nach Projekt eine passende musikalische Untermalung ausgewählt und zum Grob-Schnitt passend geschnitten. Alle Tonaufnahmen vom Set werden bzgl. Lautstärke und Klang optimiert. Ggf. werden noch zusätzlich Geräusche hinzugefügt, um das Storytelling zu unterstützen. Die Recherche für passende Musik und Geräusche ist kann zeitaufwändig sein und in vielen Fällen treten zusätzliche Kosten durch Lizenzgebühren auf, die sich dann im Stundensatz wiederfinden.
Um den Rhythmus der Musik zu unterstützen, wird der Grob-Schnitt verfeinert und mit dem gesamten Ton harmonisch vereint.
Besondere Überblendungen, Texteinblendungen oder Animationen können sind mit zusätzlichem Aufwand verbunden. Das ist je nach Anforderungen sehr unterschiedlich und muss individuell geklärt werden.
Die Aufnahmen müssen für die bestmögliche Qualität bzgl. Belichtung und Farbkorrekturen nachbearbeitet werden (Color-Correction). Je nach gewünschter Qualität und Komplexität der Aufnahmen kann hier der Aufwand auch stark variieren.
Wenn darüber hinaus noch ein spezieller „Look“ gewünscht wird, muss dieser auch noch entweder aus vorhandenen Vorlagen ausgewählt oder neu kreiert werden (Color-Grading).
Im letzten Schritt wird der fertige Film in dem gewünschten Format „gerendert“, nochmal auf Fehlerfreiheit gesichtet und dann ausgeliefert.
Nach dem ersten Grob-Schnitt wird der Kunde um Rückmeldung gefragt und kann ggf. Änderungswünsche machen. Das wiederholt sich dann für die weiteren Schritte. Bei vielen Änderungswünschen kann der Aufwand natürlich entsprechend nach oben gehen. Daher gebe ich bei meinen Paketen eine angenommene Anzahl von Iterationen an. Wird diese deutlich überschritten, müssen weitere Kosten besprochen werden.
Nach diesen Ausführungen können Sie sich sicher vorstellen, dass es für all diese Schritte auch das Wissen, die Erfahrung und die nötige Ausrüstung (funktionsstarke Editing-Software und einen sehr leistungsfähigen Computer) braucht, um das in guter Qualität und möglichst kurzer Zeit abarbeiten zu können. Auch in diesem Bereich hat fleyeMotions eine hohen Kosteneffizienz im Blick.
Ich hoffe, Sie haben damit einen Einblick in die Kosten bekommen, die bei einer Video-Produktion entstehen und wieso. Bei aller Komplexität werde ich immer versuchen, Ihnen einen Festpreis anzubieten, damit Sie besser planen können. Im Gegenzug werden im Angebot dann auch entsprechende Randbedingungen definiert, die Sie berücksichtigen sollten, damit der Festpreis auch so eingehalten werden kann.
Bei weiteren Fragen können Sie mich natürlich jederzeit gerne kontaktieren.

